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EMKNI - 29.09.2005   Zurück zur Übersicht

Deutschland: Christen sollen sich stärker für die Gesellschaft einsetzen

Die evangelikalen Christen in Deutschland wollen sich in Zukunft mehr in die Politik einmischen. Das machten Referenten beim Deutschen Evangelischen Allianztag am 24. September 2005 in Bad Blankenburg deutlich. Der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA), Peter Strauch, rief die 110 Delegierten, die rund 1.250 örtliche Allianzen und etwa 300 evangelikale Werke vertraten, auf, sich stärker für die Gesellschaft mitverantwortlich zu fühlen. Christen dürften die Welt nicht sich selbst überlassen mit dem Argument, sie sei dem Untergang geweiht. Als Vorbild nannte Strauch den Einsatz der Heilsarmee bei der Katastrophenhilfe nach den beiden Hurrikans "Katrina" und "Rita" in den USA.

Wie die evangelische Nachrichtenagentur "idea" berichtet, schlug Wolfgang Baake, Beauftragter der Allianz beim Deutschen Bundestag und Geschäftsführer des Christlichen Medienverbundes (KEP), den Allianzgruppen vor, Mitglieder für politische Aufgaben zu suchen, zu schulen und in Gottesdiensten auszusenden. Dadurch könnten sie verhindern, dass christliche Politiker zu Einzelkämpfern würden. Ferner plädierte Baake dafür, Wahlentscheidungen davon abhängig zu machen, welche ethischen Werte die Parteiprogramme enthalten.


Quelle: APD

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