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EMKNI - 05.04.2006   Zurück zur Übersicht

Welt/Deutschland: Internationaler Ausschuss der EMK tagte in Frankfurt

Der Internationale Ausschuss der Evangelisch-methodistischen Kirche (International Council of the United Methodist Church) tagte am 9. März 2006 in Frankfurt unter dem Vorsitz von Bischöfin Rosemarie Wenner. Zu dieser Sitzung, in der veränderte und neue Schwerpunkte für die Arbeit gesetzt wurden, waren auch Vertreter der Generalkonferenz-Behörden für Weltmission, für christliche Erziehung sowie der Abteilung Weltmission der Britischen Methodistischen Kirche anwesend. Sie sagten der Zentralkonferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in Deutschland ihre Unterstützung und Mitarbeit für die immer wichtiger werdende internationale Arbeit der EMK zu.

Kurzfristige Arbeitsziele sind die stärkere verantwortliche Verankerung der internationalen Arbeit in der Zentralkonferenz, die Begleitung von Internationalen Gemeinden durch den Ausschuss sowie Gemeindeaufbau-Schulungen und -Programme für Pfarrer und verantwortliche Laien. Ferner wird die Zusammenarbeit mit den Generalkonferenz-Behörden sowie der britischen Kirche wieder intensiviert. Man hofft, dass die Generalkonferenzbehörde für Weltmission die seit zwei Jahren vakante Stelle eines Koordinators/einer Koordinatorin für die englischsprachige Arbeit bald wieder besetzt haben wird.

Im Bereich der Zentralkonferenz der EMK Deutschland gibt es 12 Internationale EMK-Gemeinden, besonders im Bereich der Norddeutschen Jährlichen Konferenz und eine stark zunehmende Zahl von nicht-deutschen Kirchengliedern.

Der Internationale Ausschuss wurde in den frühen 80er Jahren von Bischof emer. Hermann Sticher und Vertretern der genannten Generalkonferenz-Behörden als Deutsch-Amerikanischer Ausschuss der EMK gegründet. Damals, zur Zeit des Kalten Krieges, waren mit der US-Armee bis zu 25.000 amerikanische Soldaten und deren Familienangehörige in Deutschland stationiert, die zur EMK gehörten. Darunter waren zeitweise mehr als 70 ordinierte Pfarrer der EMK aus den USA als Militärgeistliche tätig. Die Zahl war höher als die der aktiven Pfarrer in der Norddeutschen Jährlichen Konferenz.

Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs hat sich diese Zahl drastisch verringert. Dafür haben sich die Zahlen von Geschäftsleuten und Studierenden aus Ländern, in denen der Methodismus stark vertreten ist, vervielfacht. Das gilt besonders für Immigranten aus afrikanischen Ländern, in denen die methodistischen Kirchen zur Zeit besonders stark wachsen. Diese Situation hat auch die Aufgaben des Internationalen Ausschusses stark verändert.

Bischöfin Wenner ist ex officio die Vorsitzende des Internationalen Ausschusses, Pfarrer Heinrich Meinhardt ihr Stellvertreter. Weitere Mitglieder, je ein deutsches und ein nicht-deutsches Mitglied kommen aus den Jährlichen Konferenzen und aus den Internationalen Gemeinden. Ferner entsenden Generalkonferenzbehörden Ausschuss-Mitglieder.


Quelle: Heinrich Meinhardt / EMKNI

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