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EMKNI - 25.08.2006   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Das Kabinett hält am Dienstzuweisungssystem fest

Das Kabinett der Evangelisch-methodistischen Kirche in der Schweiz (EMK) traf sich vom 21. - 22. August 2006 in Zürich zur jährlich stattfindenden Retraite. Dabei haben die Distriktsvorsteherin Elsi Altorfer und die drei Distriktsvorsteher Walter Wilhelm, Daniel Nussbaumer und Markus Bach unter der Leitung von Bischof Patrick Streiff verschiedene Aspekte ihrer Arbeit evaluiert und sich Gedanken zur weiteren Entwicklung im Pfarrberuf der EMK gemacht.

Ein Grossteil der Retraite war der Evaluation der Handhabung des Dienstzuweisungssystems gewidmet, welches anfangs 2004 eingeführt wurde. Das Kabinett war einstimmig der Meinung, an dieser Weiterentwicklung der Dienstzuweisungen festzuhalten. Sowohl aus den betroffenen Gemeinden als auch von den Pfarrfamilien und Pfarrpersonen wird das neues System akzeptiert und geschätzt. Es ist transparenter und bindet die Gemeinden und Pfarrpersonen stärker in das Geschehen einer neuen und bleibenden Dienstzuweisung hinein. Verbesserungsmöglichkeiten bestehen in einzelnen Arbeitsinstrumenten und im zeitlichen Ablauf. Diese sollen in einer Überarbeitung der Handhabung angepasst werden.

In einem weiteren Teil der Retraite wurde die Arbeit des neuen Ausschusses für das Zusammenwirken von Pfarrer und Gemeinde besprochen. Dieser Ausschuss auf Bezirksebene ist verantwortlich für personelle Fragen und Gesprächspartner des Kabinetts für die Dienstzuweisungen. Dieser Ausschuss ist auch zuständig für die Erarbeitung einer Aufgabenbeschreibung der Pfarrperson. Das Kabinett wird den Gemeinden verschiedene Hilfen zur Arbeit dieses Ausschusses zur Verfügung stellen.

In einem dritten Schwerpunkt befasste sich das Kabinett mit der zukünftigen Entwicklung im Pfarrberuf der EMK. Die Anforderungen und Erwartungen an die Pfarrpersonen sind sehr vielfältig geworden. Sowohl die Bezirke als auch die Pfarrpersonen zeigen unterschiedlichste Profile und Eigenschaften und es bedingt eine grosse Flexibilität auf beiden Seiten, damit ein fruchtbarer Dienst geschehen kann. Grundsätzlich ist das Kabinett jedoch der Meinung, dass der Pfarrberuf und im speziellen auch jener in der EMK immer noch sehr attraktiv ist. Es wird jedoch wichtig sein, dass sich die Kirche in ihrem Verständnis und Angebot an Pfarrstellen der heutigen Realität stellt und entsprechende Möglichkeiten ausarbeitet. Erste Ideen werden der entsprechenden Kommission für ordinierte Dienste vorgelegt.


Quelle: Kabinett der EMK Schweiz-Frankreich

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