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EMKNI - 12.12.2006   Zurück zur Übersicht

Grossbritannien: Den religiösen Gehalt von Weihnachten nicht der Political Correctness opfern

Das Christlich-muslimische Forum, das im Januar von Erzbischof von Canterbury, Rowan Williams angeregt und gegründet wurde, hat sich deutlich gegen Änderungen in Grossbritannien ausgesprochen, durch die der religiöse Gehalt aus den Advents- und Weihnachtsfeiern verbannt werden solle. Immer mehr Organisationen tun dies aus Rücksicht auf Andersgläubige. Laut dem Forum würde ein solches Vorgehen vor allem den rechtsradikalen Islam sowie rassistische Gruppen und Tendenzen stärken.

Verschiedene lokale Gemeindebehörden im Vereinigten Königreich haben begonnen, den christlichen Bezug aus der Weihnachtsfeier zu entfernen. So wird manchen Orts Weihnachten, das englisch "Christmas" heisst und damit einen deutlichen Bezug zu Jesus Christus und dem Christentum herstellt, neu "Winterval" genannt. Statt sich mit den im angelsächsischen Raum beliebten Weihnachtsgrusskarten "Frohe Weihnachten" zu wünschen, werden immer mehr Grüsse zum Jahresende versandt.

In Grossbritannien ist der Islam heute die zahlenmässig zweitgrösste Religionsgemeinschaft.

Die Evangelisch-methodistische Kirche (EMK) von Mittel- und Südeuropa setzt sich für einen bewussten und von Christus und seinem Handeln geprägten Umgang mit Menschen anderer Religionen ein. Mehr dazu findet man unter http://kug.umc-europe.org/dokumente/islam/, einer Seite, die sich speziell mit dem Verhältnis von Christentum und Islam befasst.


Quelle: Newscope

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