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EMKNI - 04.01.2006   Zurück zur Übersicht

USA/Philippinen: Delegation der EMK informiert sich über Gewalt auf den Philippinen

Eine Delegation von Verantwortlichen der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) aus den Vereinigten Staaten besucht seit gestern die Philippinen, um mehr über das Töten und Belästigen von kirchlichen Mitarbeitern, Friedens- und Menschenrechtsaktivisten und Journalisten zu erfahren.

„Die Situation auf den Philippinen ist zutiefst beunruhigend," sagte Pfarrer R. Randy Day, Vorsitzender des General Board of Global Ministries (GBGM), der weltweiten Missionsbehörde der EMK, in New York. „Kirchliche Mitarbeiter, Menschenrechtsaktivisten und andere, die als Bedrohung wahrgenommen werden, werden terrorisiert und getötet. Wir müssen aus erster Hand die Geschichten über diese Leute erfahren, die inmitten der Gefahr Gott dienen, und ihnen zeigen, dass die weltweite Kirche mit ihnen ist,“ so Day. Während ihres viertägigen Besuchs wird die Delegation auf den Philippinen kirchliche Verantwortliche und Regierungsvertreter treffen. Die EMK ist seit dem 19. Jahrhundert auf den Philippinen ansässig und hat heute rund 181'000 Mitglieder.

Schon im letzten Juli hatte eine internationale Delegation von Kirchenvertretern, auf Drängen des Nationalen Kirchenrats auf den Philippinen, das Land besucht und festgestellt, dass es Morde, Übertretungen von Menschenrechten, Einschüchterungen durch das Militär sowie illegale Festnahmen und Folter bei Landarbeitern, die bei reichen Grundbesitzern arbeiten würden, gäbe.


Quelle: EMKNI / United Methodist News Service

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