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EMKNI - 23.01.2006   Zurück zur Übersicht

Nigeria: Bischof Peter Dabale übernahm wieder die Leitung der EMK

Bei der Jährlichen Konferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in Nigeria im Dezember in Zing, wurde Bischof Peter Dabale nach seiner Beurlaubung wieder in das Bischofsamt eingesetzt (siehe auch EMKNI-Meldungen vom 18.05.2005 und 01.07.2005). Vom Mai bis zu diesem Zeitpunkt war er beurlaubt und Bischof Nkulu Ntambo aus dem Kongo war zusätzlich für diesen Bereich der EMK zuständig. Diese Zeit wurde unter der Leitung von Bischof Ntambo und Ethel Johnson aus den USA für eine intensive Phase der Versöhnung und Mediation genutzt. Bischof Peter Weaver, der bei der Konferenz als Präsident den Bischofsrat der EMK vertrat, sagte: "Ich denke, jeder in der Kirche ist jetzt in einer positiven Weise für die Zukunft engagiert. Es gibt natürlich immer noch unterschiedliche Meinungen und Menschen, die die Dinge anders sehen. Aber alle haben sich dazu verpflichtet, in Christus eins zu sein und für eine gemeinsame Zukunft der Evangelisch-methodistischen Kirche in Nigeria zu arbeiten.“ Bischof Dabale hat bei seiner Wiedereinsetzung bekannt gegeben, dass er von sich aus vorzeitig im März 2007 in den Ruhestand treten wird, um sich mehr seiner Familie widmen zu können. Bei der dann stattfindenden Tagung der Zentralkonferenz Westafrika soll ein neuer Bischof für Nigeria gewählt werden. In einem persönlichen Schreiben an Bischöfin Rosemarie Wenner als Vorsitzende der Kommission für Mission und internationale kirchliche Zusammenarbeit (KMiZ) der EMK in Deutschland, hat sich Bischof Dabale für die Begleitung im Gebet bedankt. Er hoffe, so Bischof Dabale, dass sich die Partnerschaft wieder neu mit Leben fülle. Er dankte auch für alle gute Zusammenarbeit über die vielen Jahrzehnte. Die KMiZ wird in ihrer Frühjahrssitzung im März das weitere Vorgehen in der Partnerschaft mit der EMK in Nigeria beraten und dazu Entscheidungen treffen.


Quelle: Weltmission der EMK in Deutschland / UMNS / EMKNI

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