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EMKNI - 30.01.2006   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Erfolgreicher Dialog am Open Forum Davos 2006

Auch in diesem Jahr konnte die Bevölkerung an den acht Podiumsdiskussionen mit Entscheidungsträgerinnen und -trägern aus Wirtschaft, Politik, Kirche, Wissenschaft, Medien und Hilfswerken am Open Forum Davos 2006 vom offenen Mikrofon Gebrauch machen. Mit den über 2'400 Besuchern haben sich die Erwartungen der Trägerorganisationen Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund (SEK) und World Economic Forum (WEF) mehr als erfüllt.

Menschenrechte müssen verpflichtend und grenzüberschreitend umgesetzt werden. Der kostengünstige Zugang zu Wasser ist ein Menschenrecht. Wer in der Forschung A sagt, muss nicht B sagen. Die Partizipation von Frauen an der Macht ist immer noch zu wenig selbstverständlich. Der pure Markt schafft keine Solidarität, sondern braucht verbindliche Regeln. Dies sind einige der Ergebnisse des Open Forum 2006.

Aus Sicht der Veranstalter SEK und WEF wurden die Ziele des Open Forum Davos 2006 voll erreicht: einen öffentlichen Dialog zwischen Teilnehmenden des WEF und Expertinnen und Experten sowie der Bevölkerung ausserhalb des WEF ermöglichen; Meinungsbildung und die Suche nach Lösungen für zentrale Herausforderungen unserer Zeit zu fördern; und Positionen der Veranstalter und Ko-Organisatoren profiliert einzubringen.

«Mit dieser Dialogplattform ist es erfolgreich gelungen, Herausforderungen der Globalisierung zu benennen und gemeinsam Lösungsansätze zu finden. Wir haben Teilnehmende aus dem WEF in die Diskussion mit der Bevölkerung bringen können», sagte Thomas Wipf, Präsident des Rates SEK anlässlich seines Schlusswortes. «Der hohe Gehalt der Diskussionen und das grosse Interesse der Bevölkerung bestärken uns, diese wichtige Veranstaltung weiterzuführen», so André Schneider, Generaldirektor WEF.

SEK und WEF werden 2007 das Open Forum Davos erneut durchführen. Dies entspricht auch den Erwartungen der Bevölkerung, der Teilnehmenden am WEF und der Kirchen.


Quelle: Medienmitteilung SEK / EMKNI

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