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EMKNI - 13.06.2006   Zurück zur Übersicht

Deutschland: Bürgerbeteiligte Photovoltaikanlage der EMK in Wüstenrot

Die erste bürgerbeteiligte Photovoltaik-Anlage aus dem Bereich der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) entsteht zur Zeit in der zu Martha-Maria Nürnberg gehörenden „Wohnanlage Sonnenhalde“, die zum Georg-Kropp-Altenzentrum in Wüstenrot gehört.

Bei einer solchen Anlage wird durch Solarzellen das Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom umgewandelt, der in das öffentliche Strom-Netz eingespeist wird und mit ca. 51 Cent pro KWh vergütet wird.

Die vorgesehene Anlage hat eine Nennleistung von 30 KWp und kostet ca. 150 000 Euro.

Mit diesem Projekt wird der Umwelt geholfen – so werden jährlich 18 000 Kg Kohlendioxyd weniger in die Luft geblasen - und gleichzeitig wird eine Rendite von knapp 4 Prozent erzielt. Damit handelt es sich um eine ethische Geldanlage. Die gesamte Laufzeit beträgt 20 Jahre, weil nach Gesetz die Einspeisevergütung auf 20 Jahre garantiert ist.

Die Photovoltaik-Anlage gehört den Geldgebern; sie bilden eine Betreibergesellschaft (GbR). Ein Anteil kostet 1000 Euro, man kann einen oder mehrere Anteile erwerben.

Bis jetzt wurden schon ca. 110 Anteile von den 150 Anteilen zugesagt. Es sind damit noch 40 Anteile frei.

Die Anlage wird Ende Juni 2006 installiert und soll ab 1.Juli 2006 Strom produzieren. Bei grosser Nachfrage kann sie jederzeit erweitert werden.

Ausführliche Infos erteilt Andrea Baisch-Herrmann (Georg-Kropp-Altenzentrum@t-online.de).


Quelle: Paul Gräsle

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