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EMKNI - 15.06.2006   Zurück zur Übersicht

Schweiz/Frankreich: Kirchenvorstand - Frei für die Zukunft

Bernhard Wernli zum Bericht des KirchenvorstandsDer Bericht des Kirchenvorstandes wurde an der Tagung der Jährlichen Konferenz der EMK ein letztes Mal vom zurücktretenden Präsidenten, Peter Binder, vertreten. Die Vorstellung des Reglements für den neuen Projektausschuss war ein erster Schwerpunkt. Die Schaffung eines Projektausschusses wurde an der letzten Tagung der Jährlichen Konferenz beschlossen, im Zusammenhang mit dem Entscheid, in den nächsten zehn Jahren 4 Gemeinden neu zu gründen. Distriktsvorsteher Walter Wilhelm informierte, dass in der Person von Michael Bünger die Fachperson für den Bereich Projektmanagment / Organisation gefunden wurde. Bernhard Wernli, Vorsitzender des Finanzausschusses, erläuterte die Strategie des Finanzausschusses bei der Äufnung des Projektkontos: Die finanzielle Substanz erhalten und damit Erträge erwirtschaften. Projekte können dann bewilligt werden, wenn das Konto den Stand von Fr. 500’000 erreicht hat. Ende 2005 waren Fr. 400’000 vorhanden. Voraussichtlich sind ab Januar 2007 Projektfreigaben möglich. Bischof Patrick Streiff weist auf den Wendepunkt hin, an den die Kirche angekommen sind: Die Schuldentilgung ist abgeschlossen. Frei werdende Gelder können jetzt in zukunftsgerichtete Aufgaben fliessen.

Der Kirchenvorstand arbeitet daran, zukünftig eine Gesamtrechnung für den ganzen Verein EMK in der Schweiz vorlegen zu können, welche auch die Bezirke, die Zahlstelle sowie Connexio usw. einschliesst. Die durch Daniel Burkhalter, Geschäftsleiter der Zentralverwaltung, vorgelegte Gesamtrechnung für 2005 mit Annäherungswerten zeigt, dass man auf gutem Weg zu einer solchen Gesamtrechnung ist.

Der Kirchenvorstand führt eine laufende Mittelfristplanung. Die durch Bernhard Wernli vorgelegte Planrechnung 2006-2011 zeigt, wo die Kirche unter den jetzt bekannten Voraussetzungen im finanziellen Bereich bei gleichbleibender Entwicklung hingelangen wird.

Lange zu reden gab ein kurzfristig eingebrachtes Geschäft mit dem Ziel, in Kloten neue kirchliche Räume zu erstellen und gleichzeitig im Sinne einer guten Haushalterschaft das vorhandene Grundstück besser zu bewirtschaften. Für die Kirchenräume sind Investitionen von Fr. 1'350'000 von Seite des Bezirkes vorgesehen, die EMK in der Schweiz beteiligt sich mit Fr. 3'450'000 als Investor zur Erstellung von acht vermietbaren Wohnungen als Renditeobjekte und bewirtschaftet sie auch. Die Jährliche Konferenz stimmte den Anträgen des Kirchenvorstandes bei einigen Gegenstimmen zu.


Quelle: Theo Rickenbacher

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