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EMKNI - 19.06.2006   Zurück zur Übersicht

Schweiz/Frankreich: Bericht Connexio

Andreas Stämpfli informiert über die Arbeit von ConnexioAls neuer Co-Präsident wird Bischof Patrick Streiff begrüsst, der durch seine vielfältigen internationalen Beziehungen ein unentbehrliches Mitglied des Präsidiums ist und die Arbeit mit Herz und Seele begleitet und unterstützt.
Zum schriftlichen Bericht der JK-Unterlagen, der auch der neusten Ausgabe von „Kirche und Welt“ beigeheftet ist, macht Andreas Stämpfli noch einige wichtige Anmerkungen. Kernaufgabe von Connexio ist das Aufbauen und Pflegen von persönlichen Beziehungen, um die weltweiten Zusammenhänge zu verstehen und dadurch einen neuen Blickwinkel für Teile des weltweiten Geschehens zu erhalten.
„Armut ist nicht in einem Jahr besiegt“. Für diese Aktion wird auf verschiedenen Ebenen gearbeitet. Connexio setzt sich aktiv dafür ein, dass die Schweiz mehr für die Entwicklungshilfe tut. So wurde eine Kartenaktion lanciert, die den Bundesrat bittet, sich hierfür stärker zu engagieren. Diese Karten sind an alle Gemeinden versandt worden, sodass alle Mitglieder und Freunde sich daran beteiligen können.
Im Januar 2007 startet wieder eine Begegnungsreise nach Kambodscha.
Ein neues Ressort von Connexio wurde eingerichtet. Es trägt den Namen „Communication francophone“. Als Vorsitzender wurde an dieser Konferenz Etienne Rudolph gewählt.
Ein wichtiger Arbeitsbereich von Connexio ist die Unterstützung diakonisch-sozialer Projekte in den Gemeinden. Eine Umfrage, die vor kurzem stattgefunden hat, erbrachte ein überwältigendes Ergebnis, was alles in diesem Bereich in den Gemeinden geschieht.
Eine Entwicklung beschäftigt die Verantwortlichen von Connexio schon seit einiger Zeit, nämlich dass es immer weniger Leute für längerfristige Einsätze im Ausland gibt. Das hat unterschiedliche Gründe. Zum einen, und durchaus postiv zu beurteilen, ist, dass es in den Partnerkirchen immer mehr qualifizierte Personen gibt. Zum anderen sind die Aufgaben anspruchsvoller geworden. Um wirkungsvolle Hilfe zu leisten, braucht es hochqualifizierte Persönlichkeiten, die den jeweiligen Ansprüchen entsprechen. Dieser Entwicklung steht die Zunahme von Kurzeinsätzen gegenüber. Es gibt mehr Menschen, die sich für solche Einsätze interessieren, um Beziehungen zu knüpfen und Erfahrungen zu sammeln.

Im Moment sucht Connexio konkret für Kambodscha einen Administrator oder einen Leiter für ein Begegnungszentrum. Für den Süd-Kongo wird jemand gesucht, doch die genaue Stellenbeschreibung ist noch in der Diskussion. Das gleiche gilt auch für Algerien. In Albanien besteht eine besondere Situation. Es gibt dort keine Methodistische Kirche. Albanien gehört nicht zur MSE-Konferenz wird aber von Bischof i.R. H. Bolleter beaufssichtigt, weil es zum Sprengel gehört. Ein Hilfswerk, das von der EMK in Deutschland und Connexio unterstützt wird, arbeitet dort vor Ort. Zur Zeit gibt es 2 albanische Studenten, die in Graz studieren und ab nächstem Sommer zur Verfügung stünden. Es braucht aber, um evtl. in Albanien eine eigene Kirche aufzubauen, einen erfahrenen Pfarrer, der für 3-5 Jahre nach Albanien gehen würde.

Die Jahresrechnung von Connexio ist vom Kirchenvorstand abgenommen worden. Nicht zuletzt wegen des hohen Spendenaufkommens im Zusammenhang mit der Tsunami-Katastrophe war es ein gutes Jahr. In diesem Jahr sieht es allerdings wesentlich schlechter aus. Die Spendeneingänge liegen weit unter dem gewohnten Niveau. Andreas Stämpfli bittet deshalb die Konferenzteilnehmer dafür Sorge zu tragen, dass die Materialien und Spendenaufrufe in den Gemeinden auch wirklich weitergeleitet werden. Ein grosser Dank gilt allen Spenderinnen und Spendern. Es ist immer wieder erstaunlich, was die Mitglieder der EMK-Schweiz/Frankreich jedes Jahr an finaziellen Mitteln für die Arbeit von Connexio aufbringen.


Quelle: Sven Büchmeier

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