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EMKNI - 19.06.2006   Zurück zur Übersicht

Schweiz/Frankreich: Konferenzberichte aus Frankreich / Nordafrika

Daniel Nussbaumer stellt Mitarbeitende aus Algerien vorAus Frankreich: Unter dem Thema „Berufung“ berichtete Pfarrer Bernard Lehmann von ver-schiedenen Anliegen, die Frankreich beschäftigen. Die Berufung, einander anzunehmen, zeige sich z.B. in der Kommunikation. Über Bedürfnisse und Projekte müsse klar informiert werden, denn ohne diesen Austausch sei weder Gebet, noch Solidarität, noch die Umset-zung gemeinsamer Projekte möglich. Positives konnte Bernard Lehmann von Landersen berichten, allerdings seien durch neue Anforderungen seitens der Behörden erneut höhere Kosten als geplant entstanden. In St.-Jean de Valériscle ist ein Heim für junge Mütter am Entstehen, was für die kleine Pioniergemeinde eine grosse Herausforderung ist. Die Konferenzkollekte vom Samstag, die rund Fr. 6000.- ergab, kommt deshalb diesem Projekt zu gut.
Zur Zeit betreut das Centre methodiste de formation theologique CMFT vier Männer, wobei drei bereits in der Begleitzeit stehen. In Zusammenarbeit mit dem CMFT wird im französisch-sprachigen Raum die Laienpredigerausbildung überarbeitet. Diesem Anliegen könnte auch die Zusammenarbeit mit der EMK in Afrika zu gute kommen. Michel Weyer, Vorsitzender des Verwaltungsrates des CMFT wird im 2008 zurücktreten.
Das Diaconat Bethesda Strasbourg konnte einen Vorvertrag zum Verkauf der Spitalgebäude abschliessen, nachdem der Mietvertrag mit dem jetzigen Spitalbetreiber nicht mehr verlängert wird. Mit dem Verkaufserlös können sämliche Schulden beglichen werden, und es bleibt auch noch eine schöne Reserve für künftige Investitionen des Werks übrig.

Aus Nordafrika: Zu Beginn des Berichts über Nordafrika durch Distriktsvorsteher Daniel Nussbaumer, der auch für Nordafrika zuständig ist, dankte die JK allen anwesenden Mitgliedern der JK aus Nordafrika für ihre fruchtbare, aber nicht leichte Arbeit in Algerien und Tunesien. Besonders ein neues restriktives Religionsgesetz erschwere die Arbeit zusehends, erläuterte Daniel Nussbaumer. Andererseits entwickle sich die Arbeit in manchen Teilen sehr erfreulich. Es entstehen neue Gemeinden oder bestehende schliessen sich dem Werk der EMK an. Dies dank der unermüdlichen Arbeit vieler Pioniere des Evangeliums. Trotz ihrer kleinen Grösse spielt die EMK in Algerien eine wichtige Rolle im kirchlichen Leben. Einmal durch ihre bereits 100jährige Präsenz, dann aber auch durch ihre missionarische Ausstrahlung, die sich in wachsenden Gemeinden zeigt. Schwierig sei die Arbeit zur Zeit in Alger. Erfreulich sei darum der Dienst von Sr. Vroni Hofer und weiteren Personen, die aushilfsweise den Pfarrdienst versehen. Daniel Nussbaumer schloss mit einem herzlichen Dank an alle Mitarbeitenden und an Gott für sein Wirken.


Quelle: Stefan Zürcher

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