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EMKNI - 02.03.2006   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Thema „Das so genannte Böse“ am Wochenende des Männerforums

Was ist eigentlich böse – und wie können wir damit umgehen? Und warum malen wir so oft den Teufel an die Wand, und können dabei so schlecht unterscheiden zwischen wahrhaft Bösem und Ärgerlichem? Was macht uns manchmal so erschreckend blind für Böses?

Am Wochenende des Männerforums der Evangelisch-methodistische Kirche (EMK), das am 11./12. März 2006 in Adelboden stattfinden wird, geht es nicht darum, anzuklagen. Aber es ist von grosser Bedeutung, dass Christen das Böse benennen können und es als Realität akzeptieren lernen. Nur so gelingt es, das Böse auch aus der Kraft des Glaubens anzugehen und eventuell zu überwinden.

Zwei Referenten werden in das Thema einführen:
Dr. Dietrich Pülschen ist Gerichtspsychologe und seine Aufgabe ist es, zwischen krank und böse zu unterscheiden. Er erstellt Gutachten über Verbrecher. Die Entscheidung, was böse ist, erweist sich als erstaunlich kompliziert und wird von unterschiedlichen Faktoren geprägt. Selten ist ein Täter unzurechnungsfähig. Meist muss er die Verantwortung für seine Tat tragen.
Professor Michael Nauser ist der neue Dozent für Systematische Theologie am Theologischen Seminar der EMK in Reutlingen. Seine Aufgabe wird es sein, die Frage nach dem Bösen und seiner Überwindung im Licht der Bibel aufzunehmen. Psychologie und Theologie blicken von zwei verschiedenen Seite auf das Böse, kommen aber oft zu sehr ähnlichen Ergebnissen.

Am Wochenende des Männerforums wird eine lebhafte Auseinandersetzung mit der Frage nach dem Bösen stattfinden. Neben Referaten und Gesprächen wird es in einem Abendbankett aufgenommen. The Millers Bluegrass Music wird musikalische Akzente setzen.

Bis zum nächsten Sonntag, dem 5. März 2006, kann man sich für das Wochenende noch anmelden und zwar bei Herrn René Schläpfer (schlaepfer.rene@bluewin.ch). Informationen zum Wochenende des Männerforums sind im Internet als pdf-Datei zu finden.


Quelle: Stefan Moll / EMKNI

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