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EMKNI - 23.03.2006   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Flexibles Wohnmodell im Haus Tabea

Das Alters- und Pflegeheim Haus Tabea in Horgen plant derzeit einen Erweiterungsbau mit Wohnangeboten für 50 - 70 ältere Menschen. Mit dem Neubau will der Verein Haus Tabea nicht nur die in Zukunft zusätzlich notwendigen Zimmer und Betten für die Gemeinde und den Bezirk Horgen bereitstellen, sondern auch dem Problem begegnen, dass Menschen im Alter gezwungen werden, mehrmals umziehen zu müssen. Dazu soll ein flexibles und zukunftsweisendes Wohnmodell entwickelt werden, welches auf der Prämisse basiert, nach dem Einzug ins Heim nie mehr umziehen zu müssen. In Zusammenarbeit zwischen dem Haus Tabea, einem Architekturbüro, einer Immobilienfirma und der Abteilung Facility Management der Hochschule Wädenswil wurde eine konkrete Lösungsmöglichkeit entwickelt.

Das entwickelte Wohnmodell basiert auf dem Konzept einer umfassenden Integration Pflegebedürftiger, mit der Prämisse, auch im Pflegefall nicht umziehen zu müssen. Um dennoch eine genügend hohe Auslastung unter Minimierung der räumlichen Fehlbelegungen, aufgrund zu grosser Wohnungen, gewährleisten zu können, wurde eine flexible Gebäudestruktur mit einer "mimetischen" Anpassungsfähigkeit entwickelt. Damit ist eine auf die Bedürfnisse der Bewohner abgestimmte räumliche Verkleinerung oder Vergrösserung der Wohnungen gemeint.

An einer Medienkonferenz am 8. März 2006 wurde im Haus Tabea ausführlich darüber informiert; siehe zum Beispiel den ausführlichen Artikel der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ).

Informationen zum Haus Tabea finden sich auch im Internet unter www.tabea.ch/.


Quelle: Medieninformation / EMKNI

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