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EMKNI - 23.10.2006   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Evangelischer Frauenbund plädiert für Ja zu Bundesgesetz über Familienzulagen

Der Evangelische Frauenbund der Schweiz (EFS) sagt laut einer Medienmitteilung Ja zum Bundesgesetz über Familienzulagen, über das am 26. November abgestimmt wird, weil das neue Gesetz nach 15 Jahren Diskussion endlich dringend nötige Verbesserungen für die Familien bringe.

«Es ist stossend, dass Kinder in der reichen Schweiz ein Armutsrisiko sind», sagt Ursula Angst-Vonwiller, Präsidentin des EFS. Mit mindestens 200 Franken für Kinder bis 16 Jahren und 250 Franken für Jugendliche in Ausbildung habe, so die Medienmitteilung, das Parlament einen vernünftigen Kompromiss erzielt. Denn seit Jahren sänken die Kosten der Arbeitgeber für die Kinderzulagen, da die Kinderzahl abnehme. Die jetzigen Verbesserungen kosteten also nicht mehr, als in den letzten Jahren eingespart worden sei. Die Anpassung an die Teuerung gewährleiste zudem, dass die Zulagen mit der Kostenentwicklung Schritt hielten. «Unsere Familien und Kinder haben diese Anerkennung verdient», so Angst-Vonwiller.


Quelle: Reformierte Nachrichten (rna)

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