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EMKNI - 01.09.2006   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Geld und Heilung

Am vergangenen Samstag fanden die Distrikts-Sommertagungen in Embrach und in Luzern statt. Eingeladen waren jeweils die Bezirkslaienführer/-innen, die Laienmitglieder der Jährlichen Konferenz und die Vorsitzenden der Bezirksvorstände.

Die Sommertagung des Distrikts Nordostschweiz fand in Embrach ZH statt. Mit frischem Gesang, begleitet von der Band der Gemeinde Embrach, begann die Tagung im schön renovierten Kirchenraum. Nach einer Besinnung von Distriktslaienführerin Hanna Läng und der Vorstellung der EMK Gemeinde Embrach durch Theo Schüpbach stand das Thema „Die Kirche und das Geld“ auf dem Programm. Biblische Aspekte von Distriktsvorsteherin Elsi Altorfer führten ins Thema ein. Daniel Burkhalter, Geschäftsstellenleiter der Zentralverwaltung, und Bernhard Wernli, Vorsitzender des Finanzausschusses des Kirchenvorstandes, erklärten das System der Umlage in der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK). Die Anwesenden nutzen die Gelegenheit um den Fachpersonen Fragen zu stellen und Anliegen mitzugeben. Nach einem schmackhaften Mittagessen begann das Gespräch in Gruppen, in dem Parallelen und Unterschiede zwischen den biblischen Texten und der aktuellen Praxis diskutiert und Erfahrungen miteinander diskutiert wurden. Nachher stellten sich die Anwesenden der Frage nach dem persönlichen Umgang mit dem Geld. Die Predigt „Der rechte Gebrauch des Geldes“ von John Wesley forderte heraus. Zwei kurze Anspiele von Brigitte Hafner und Roman Wetzel lockerten das Programm auf und machten zugleich nachdenklich. Die Abschlussrunde mit Hanna Läng zeigte, dass diese Treffen von vielen geschätzt werden. Die nächste Distriktstagung wird am 27./28. Januar 2007 in Niederuzwil stattfinden!

In Luzern fand die Sommertagung des Berner Distriktes statt. Sie stand unter dem Thema: „Heilt Gott noch heute?“ Ausgangspunkt für diese Thematik war der in der EMK Luzern stattfindende Heilungsraum. Pfarrer Andreas Röthlisberger erzählte anschaulich vom Konzept und Erlebnissen im Heilungsraum und ermutigte seine Zuhörer solche Angebote auch in ihren Gemeinden einzurichten. „Heilungen gehören in eine Gemeinde und sind Teil des Gemeindelebens“ betonte Röthlisberger. „Wo sie das nicht sind, ist die Gefahr gross, dass sich ‚Gurus’ damit profilieren wollen und statt den heilenden Gott, sich selbst in den Mittelpunkt stellen.“ Der Schilderung des Heilungsraums ist am Morgen ein Referat von Distriktsvorsteher Markus Bach vorangegangen, indem die biblischen Aussagen zum Thema „Heilung“ betrachtet wurden. Die im Rollstuhl sitzende Pfarrerin Maryette Berdakji (EMK Zürich-Altstetten) erzählte aus ihrem Leben und wie sie Gott als heilenden Gott erlebt hatte, obwohl sie körperlich als behinderte Person lebt. Die Gemeinde in Luzern hat sich als gute Gastgeberin erwiesen: einerseits im kulinarischen Bereich, andererseits im geistlichen Bereich mit einem Lobteil, den die Gruppe „Singen und Beten“ gestaltet hat. Der Distriktslaienführer Beat Bühler dankte allen beteiligten Personen und lud bereits zum nächsten Distriktstag am 27. Januar 2007 in Solothurn ein.


Quelle: Elsi Altorfer, Markus Bach

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