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EMKNI - 13.09.2006   Zurück zur Übersicht

Bulgarien: Ausbruch von Hepatitis A weitet sich aus

In fast allen Ländern Osteuropas gibt es ein erhöhtes Hepatitis-A-Risiko. Bulgarien ist in dieser Hinsicht keine Ausnahme, und seit Sommer 2006 nimmt auch die Zahl der entsprechenden Krankheitsfälle zu. Die meisten der inzwischen rund 800 Infizierten gehören dabei der Volksgruppe der Roma an.

Nun sind viele Pastoren und Laienmitarbeitende der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in Bulgarien in Programme für Roma, Strassenkinder und Obdachlose involviert (Alphabetisierungskurse, Tageszentren für Kinder, Suppenküchen usw.). An mehreren Orten sind sogar ganze Gemeinden entstanden, die praktisch ausschliesslich aus Angehörigen ethnischer Minderheiten bestehen.

Aufgrund dieser Tatsache - und nach der Erkrankung eines Mitarbeiters - stellte sich für die Kirchenleitung der EMK in Bulgarien die Frage nach einem möglichst guten Schutz ihrer Mitarbeitenden. Deshalb wurde beschlossen, den Pastoren und Laienmitarbeitenden eine Möglichkeit anzubieten, sich freiwillig gegen Hepatitis A und B impfen zu lassen. Die entsprechenden Vorbereitungen wurden inzwischen getroffen, um anlässlich der nächste Woche in Schumen stattfindenden Tagung der Jährlichen Konferenz eine entsprechende Impfaktion durchführen zu können.


Quelle: Urs Schweizer, Assistent des Bischofs Dr. Patrick Streiff

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