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EMKNI - 29.09.2006   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Der Kirchenvorstand setzt missionarische Zeichen

Der Kirchenvorstand der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) hat an seiner Sitzung vom 16. September 2006 verschiedene Anliegen behandelt, die sich mit der missionarischen Entwicklung in einzelnen Gemeinden befassen und hat allen Projekten grünes Licht erteilt und dabei nahmhafte Geldbeträge gesprochen.

So haben die beiden Bezirke Sevelen und Flaach um eine Ausnahmebewilligung und Unterstützung für die Anstellung eines Jugendpfarrers in Ausbildung gestellt. Beide Bezirke weisen eine hohe Anzahl Kinder und Jugendliche auf und möchten hier in der Zukunft einen Schwerpunkt setzen. Beide Bezirke haben intensive Anstrengungen unternommen, um die Finanzierung dieser Arbeit sicherzustellen, sind aber auch in den nächsten Jahren auf die finanzielle Solidarität innerhalb der EMK angewiesen. Der Kirchenvorstand möchte die positiven Entwicklung in diesen Gemeinden mit unterstützen und hat deshalb die eingegangenen Gesuche bewilligt. Die Anstellungen für die Ausbildung der einzelnen Jugendpfarrer werden nun von der Fachstelle Takano geprüft und letztendlich vom Kabinett genehmigt.

Im Weiteren hat der Kirchenvorstand die Finanzierung für das Gemeindegründungsprojekt im Diemtigtal beschlossen. Dieses wird am 1. Januar 2007 gestartet (vgl. EMKNI-Meldung vom 7.7.2006). Das Projekt geht von einer Dauer von 10 Jahren und soll danach selbsttragend sein. Insgesamt werden dafür Mittel von Fr. 450'000.-- gebraucht. Möglich ist diese Unterstützung durch die Schaffung eines Projektfonds aus dem missionarische und Gemeindeentwicklungsprojekte unterstützt werden können.

Ebenfalls hat der Kirchenvorstand die Teilfinanzierung für die nächsten fünf Jahre einer 50% Pfarrstelle für die Latinogemeinden in Biel und Solothurn mit Beiträgen aus dem Projektkonto bewilligt. Mit der Schaffung dieser neuen Stelle soll die wachsende Arbeit unter den Latinos gefördert werden. Als Pfarrer für die Latinogemeinden konnte Moises Vasconcelos angestellt werden. Er hat seine Aufgabe bereits im August 2006 angefangen.

Die Präsidentin des Kirchenvorstandes, Carla Holmes, äussert sich sehr befriedigt darüber, dass der Kirchenvorstand in der Lage ist, solche Aufbauprojekt unterstützen zu können. Damit wird die Connexio (Verbundenheit) der Gemeinden sichtbar und spürbar.


Quelle: Kirchenvorstand der EMK Schweiz

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