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EMKNI - 03.04.2007   Zurück zur Übersicht

Europa: E-Learning soll theologische Studien ergänzen

[Credits] In vielen Ländern Europas, in denen die Evangelisch-methodistische Kirche (EMK) tätig ist, gibt es keine methodistische Ausbildungseinrichtung. Angehende Pfarrerinnen und Pfarrer können zwar an anderen Orten Theologie studieren. Was jedoch bisher an nichtmethodistischen Ausbildungsstätten zu kurz gekommen war, ist der Bereich methodistischer Theologie und Geschichte. Darum soll nun Methodismus über E-Learning angeboten werden, in den Sprachen Deutsch und Englisch. Ein Kurs über den Ursprung des Methodismus, ein weitere Kurs über die Geschichte des Methodismus in Europa, ein 3. Kurs: über Methodistische Theologie, und ein 4. Kurs über Methodistische Ekklesiologie und Kirchenordnung sind in Vorbereitung.

E-Learning bedeutet, dass der Stoff online angeboten und am Computer erarbeitet wird, ergänzt durch virtuelle Klassentreffen, bei denen sich Studierende und Studienleitende mittels Kommunikationssoftware direkt austauschen können.

Am E-Learning-Programm teilnehmen können Personen mit in absehbarer Zeit abgeschlossenem oder bereits abgeschlossenem Theologiestudium. Studienleitende des E-Learning-Programms sind Professorinnen und Professoren aus methodistischen Ausbildungsstätten in Europa. Zu einem späteren Zeitpunkt soll E-Learning auch für Laienpredigerinnen / Laienprediger sowie andere interessierte Laien geöffnet werden.

Umgesetzt wird dieses E-Learning-Programm in Europa von David Field. Er lebt in Winterthur, stammt ursprünglich aus Südafrika und hat unter anderem an der "Africa University" in Harare unterrichtet.

Laut David Field wird der erste E-Learning-Kurs im September 2008 starten. Finanziert wird er die ersten zwei Jahre durch eine Stiftung aus den USA, und danach über Kursgelder.


Quelle: EMKNI - Jörg Niederer

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