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EMKNI - 14.08.2007   Zurück zur Übersicht

USA: Englischsprachige Unterlagen zu "Frauen im Verkündigungsdienst" erschienen

Kostenlose Arbeitshilfe zu [Credits] Als 1835 methodistische Pfarrer Rebbecca Jackson daran hinderten, in einer Kirche zu sprechen, öffnete ein "lasterhafter und betrunkener Mann" sein Haus und erlaubte ihr zu predigen.

Im gleichen Jahrhundert riskierte die Afroamerikanerin Julia Foote ihr Leben und ihre Würde als Predigerin des Evangeliums.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts graduierten Anna Oliver und Anna Howard Shaw als erste und zweite Frau an der Boston University School of Theology. Beiden wurde jedoch 1880 die Ordination durch die Methodist Episcopal Church verweigert.

Die Mühe dieser und weiterer methodistischer Frauen sind beschrieben in einer Arbeitshilfe mit dem Titel: "Women Called to Ministry" (Frauen, berufen zum Dienst der Verkündigung). In sechs Wochen kann man mit dieser Studie viel erfahren über den Weg der Frauen in den Verkündigungsdienst methodistischer Kirchen. Herausgegeben wurde die Studie durch die "Commission on the Status an Role of Women" (COSROW), finanziell unterstützt durch das "Board of Higher Education and Ministry". Die Studie ist für den Gebrauch in Hauskreisen und Bibelstunden sowie Erwachsenenbildungsanlässen der Ortsgemeinden vorgesehen.

Im vergangenen Jahr konnte die Evangelisch-methodistische Kirche auf fünfzig Jahre Ordination von Frauen zurückschauen. Diese Studie zeigt aber erneut auf, dass Frauen in methodistischen Kirchen schon immer eine wichtige Rolle in der Verkündigung und Seelsorge gespielt haben.

Die Studienunterlagen in englischer Sprache können auf der Webseite von COSROW (http://www.gcsrw.org/women_called/women_called.html) kostenlos heruntergeladen werden.


Quelle: United Methodist News Service

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