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EMKNI - 28.08.2007   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Neuer Vorsteher im EMK-Distrikt Nordwestschweiz

[Credits] Im August 2007 hat Martin Streit sein neues Amt als Distriktsvorsteher Nordwestschweiz der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) angetreten. Bischof Patrick Streiff hat ihn dazu ernannt, nachdem sein Vorgänger Walter Wilhelm wegen Amtszeitbeschränkung nach 10-jähriger Tätigkeit als Distriktvorsteher in eine Pfarrstelle in Birsfelden wechselt.
Als Distriktsvorsteher begleitet Martin Streit 38 Gemeindebezirke in den Kantonen Aargau, beide Basel, Glarus, Solothurn und Zürich. Er leitet die jährlichen Bezirksversammlungen und unterstützt die Pfarrpersonen in ihrem beruflichen Alltag. Dabei ist dem 46-Jährigen wichtig, auch die Pfarrfamilie in diese Begleitung der Pfarrerinnen und Pfarrer einzubeziehen. „Wenn eine Pfarrperson in eine Krise gerät, hat das sehr oft auch mit der Situation in ihrer Familie zu tun“, weiss Streit. Er ist sich bewusst, dass Konflikte und Krisen zu seinem Arbeitsalltag als Distriktsvorsteher gehören werden. „Ich habe einen breiten Rücken“, versichert er. Diesbezüglich habe er bereits gute Erfahrungen mit seiner „offenen Gesprächskultur“ gemacht. „Meine Ehrlichkeit und klare Positionierung wird in solchen Situationen geschätzt.“ Das Rüstzeug für seine anspruchsvolle Tätigkeit holte sich Streit in einem zweijährigen Lehrgang in Sozialmanagement bei der EMK Deutschland sowie im Rahmen seiner dreijährigen Mitgliedschaft im Kirchenvorstand der Schweizer EMK. Streit lässt sich gerne durch sein neues Amt herausfordern: „Mich reizt es, Verantwortung zu tragen.“ Eine Selbstverständlichkeit sei für ihn aber auch, zu seinen Fehlern zu stehen.
Nebst der Begleitung der Bezirke obliegen Streit ebenfalls gesamtkirchliche Aufgaben. Er betreut die Ressorts der Kinder- und Jugendarbeit „Takano“ sowie „Bildung und Beratung“ der EMK Schweiz. Zusammen mit seiner Kollegin Elsi Altorfer sowie seinen Kollegen Markus Bach und Daniel Nussbaumer ist Streit Mitglied des Kabinetts der EMK Schweiz-Frankreich, das Bischof Patrick Streiff leitet. Dieses Gremium ist hauptsächlich für das Personalmanagement der EMK in den Ländern Schweiz, Frankreich, Algerien und Tunesien zuständig.
Vor Antritt seines neuen Amtes war Streit während neun Jahren Pfarrer in der EMK Kloten. Er ist verheiratet mit Therese und Vater des 10-jährigen Michaels und der 12-jährigen Anita. Seine Ausbildung hat er vor seiner Pfarrstelle in Kloten am Theologischen Seminar in Reutlingen, der theologischen Ausbildungsstätte der deutschsprachigen EMK, absolviert. Ursprünglich reformiert lernte Streit die EMK als Pfadfinder kennen, weil die Pfadi damals in seiner Herkunftsstadt Biel mit der dortigen EMK strukturell verbunden war. Im Teenageralter wandte er sich während einer Andacht in der Pfadi dem Glauben zu.

Ein Bild von Martin Streit in Druckqualität kann angefordert werden bei: barbara.streit@umc-europe.org


Quelle: Barbara Streit, Kommunikationsbeauftragte der EMK in der Schweiz

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