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EMKNI - 10.01.2007   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Eigenständigkeit in Embrach eröffnet neue Chancen

Logo der EMK Embrachertal[Credits] Seit Anfang 2007 hat die Embracher Gemeinde der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) einen neuen Status: Sie bildet nun einen eigenständigen Bezirk.

Während rund vier Jahrzehnten hatte die Gemeinde im Embrachertal mit jener in Flaach einen Bezirk gebildet und die meiste Zeit einen Pfarrer geteilt. Weil beide Gemeinden gewachsen sind und sich stärker auf ihre Tätigkeit am Ort konzentrieren wollen, war die gemeinsame Struktur nicht mehr zweckdienlich.

Die neue Situation bedeutet mehr Verantwortung, bietet aber auch Chancen. Theodor Schüpbach, der Präsident der Embracher Gemeindeleitung, sieht insbesondere die Chance, noch stärker als bisher Gemeinde vor Ort zu sein. „Ich will Nachbarn und Bekannte aus dem Dorf ansprechen mit unseren Angeboten.“ Was aber will die Gemeinde in Embrach? Schüpbach: „Wir wollen, dass Menschen Gott kennen lernen. Der christliche Glaube ist ein tragfähiges Fundament fürs Leben; das erfahren wir selber immer wieder und das möchten wir weitervermitteln.“

Die Verantwortlichen der Gemeinde wissen, dass viele Leute die Kirche negativ erlebt haben und sich vielleicht einzig an langweilige oder lebensfremde Gottesdienste in der Jugendzeit erinnern. Solche Menschen die Kirche positiv und lebensbejahend erfahren zu lassen, betrachten sie darum als Herausforderung.

Attraktive Angebote helfen, Kontakt zu Menschen in Embrach zu knüpfen. Auf ein grosses Echo stösst zum Beispiel die Jungschar. Oder beliebt bei Familien wie auch bei Alleinstehenden ist ein 14-täglich stattfindender Mittagstisch. Wo immer möglich sucht die Embracher EMK die Zusammenarbeit mit den andern christlichen Gemeinden am Ort.

Informationen zur EMK Embrachertal gibt es unter http://www.emk-embrachertal.ch.


Quelle: Christine Schneider-Oesch, Freienstein

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