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EMKNI - 07.06.2007   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Die EMK zwischen Evangelischer Allianz und Ökumene

[Credits] An ihrer Jährlichen Konferenz hat die Evangelisch-methodistische Kirche (EMK) Schweiz-Frankreich in Zofingen die Beratung der Geschäfte aufgenommen. Eine lebhafte Diskussion löste das Engagement der Pfarrerinnen und Pfarrer "im Spannungsfeld zwischen Evangelischer Allianz und der Ökumene" aus. Der Spagat sei fast nicht auszuhalten. Es gehöre aber zur Identität der EMK, eine Brückenfunktion zwischen Evangelischer Allianz und Ökumene wahrzunehmen und deshalb das Spannungsfeld auch auszuhalten, war der Tenor. Nicht in jeder Situation sei dies aber möglich. Die Frage, ob die EMK als Freikirche in einen Topf mit verschiedensten anderen Gruppen und Gemeinschaften hinein gehört, die sich selbst als "Freikirche" bezeichnen, blieb ebenfalls umstritten.
Bischof Patrick Streiff, der die Jährliche Konferenz der EMK leitet, schlug vor, mit der Christkatholischen Kirche nach dem Vorbild von Österreich im Blick auf eine gegenseitige Zulassung zum Abendmahl Verhandlungen aufzunehmen. Mit einem Applaus wurde Erika Welti verabschiedet, die die EMK während langer Jahre in den Gremien des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) vertrat.
Der Ausschuss für Kirche und Gesellschaft der EMK hatte sich im vergangenen Jahr im Abstimmungkampf gegen das Asyl- und Ausländergesetz engagiert. In der Diskussion an der Jahreskonferenz in Zofingen wurde nun gefordert, dass sich die EMK zusammen mit andern Kirchen erst recht für die Betroffenen stark machen müsse.



Quelle: Matthias Bünger / Barbara Streit-Stettler

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