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EMKNI - 07.06.2007   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Postkartenaktion gegen die Armut

Andreas Stämpfli weist auf die globale Verknüpfung von Connexio hin[Credits] An der Jährlichen Konferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) Schweiz-Frankreich in Zofingen berieten die rund 250 Delegierten über Connexio, ihrem Netzwerk für Mission und Diakonie. Es betreut Projekte auf vier Kontinenten, darunter auch im Gebiet der EMK Schweiz-Frankreich.

Drei Herausforderungen beschäftigen Connexio schwerpunktmässig: Die weltweite Armut, die Verbreitung von Krankheiten wie AIDS und die Förderung von Bildung. Connexio hatte im Jahr 2006 mit einer Postkartenaktion die weltweite Armut in den EMK-Gemeinden zur Sprache gebracht. Entsprechende Karten mit kurzen Sätzen wie „Wie komme ich Kamel durchs Nadelöhr?“ wurden verbreitet.
Die Connexio-Verantwortlichen bedankten sich bei den Delegierten für die Spenden aus den EMK-Gemeinden an das Werk . Allerdings seien die Spenden im Jahr 2006 um etwa 400'000 Franken zurückgegangen. Mit diesem Spendenrückgang bilde Connexio unter den gemeinnützigen Werken aber keine Ausnahme.

Die Länder des Südens verfügten heute, so wurde an der Jahreskonferenz berichtet, selbst über gut ausgebildete Berufsleute. Das bringe es mit sich, dass Connexio weniger Leute aus der hiesigen EMK aussende als früher. Die finanzielle Unterstützung für die einheimischen Fachleute erhalte dem gegenüber mehr Gewicht. Aus der Schweiz sind momentan folgende Fachleute gesucht: eine Dozentin oder ein Dozent für Informatik für Mulungwishi/DR Congo, eine Sekretärin für Bischof David Yemba in Kinshasa und ein Organisationsberater/eine Organisationsberaterin, die temporär die Entwicklung einer funktionierende Kirchenstruktur in Kambodscha unterstützt.
Die weltweite Kirchengemeinschaft der EMK wird heute auch erlebbar, indem Gruppen aus Partnerkirchen die EMK Schweiz-Frankreich besuchen. Umgekehrt bietet Connexio Gruppenreisen nach Kambodscha, in die DR Kongo und nach Bolivien an, bei denen die Teilnehmenden den Menschen der betreffenden Länder anders begegnen, als es mit kommerziellen Reisen möglich ist.
In Person von Roger Correvon konnte an der Konferenz der neue Pfarrer von Algier vorgestellt werden.
Um auf die globale Dimension von Kirche aufmerksam zu machen, verteilten die Mitarbeitenden von Connexio in Zofingen kleine Bällchen in Form von Weltkugeln und erinnerten damit daran, dass die Welt von heute klein geworden ist.



Quelle: Felix Wilhelm-Bantel

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