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EMKNI - 02.05.2007   Zurück zur Übersicht

USA: Die Missionsbehörde der Evangelisch-methodistischen Kirche sucht Missionarinnen und Missionare

Beth Ferrell[Credits] Vor zwanzig Jahren sorgten besondere Lebensumstände dafür, dass Beth Ferrell begann, einen Dienst als Missionarin der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) zu erwägen. Die damals 48-Jährige arbeitete als Krankenschwester in einem kleinen, ländlichen Krankenhaus im Bundesstaat Ohio. Ihre Kinder waren erwachsen, und ihr Ehemann sowie vier nahe Verwandte waren innerhalb von sechs Jahren verstorben. Auf der Suche nach einer Veränderung bewarb sie sich bei drei verschiedenen Organisationen um einen Dienst als Missionarin - und wurde überall angenommen. Ihre Wahl fiel schliesslich auf die Missionsbehörde der EMK. Von 1988 bis 2001 arbeitete sie - auch während des Bürgerkrieges im Land - als leitende Schwester in einem mit der EMK verbundenen Krankenhaus in Mozambique. Anschliessend war sie im Gesundheitsdienst und in einer kleinen ländlichen Klinik in Sierra Leone tätig.

Es sind «berufene, engagierte und kompetente» Personen wie Beth Ferrell, welche die Missionsbehörde der EMK mit ihrer neuen Kampagne zu finden hofft. Diese Kampagne läuft unter dem Namen «Das Gesicht heutiger Missionarinnen und Missionare: Ist es deines?» und wurde während der Frühjahrstagung der Missionsbehörde vom 23. bis 26. April 2007 in New York gestartet. Die Einsatzbereiche, für welche Personal gesucht wird, sind sehr vielfältig und umfassen unter anderem Evangelisation, Bildung, Gemeindeaufbau, Landwirtschaft, Finanzadministration, Gesundheitswesen und juristische Fragen. Viele der Einsatzgebiete werden ausserhalb der USA liegen.

Beth Farrell, die heute Kontaktperson für missionarische Fragen der «North Central Jurisdiction» der EMK ist, sagte anlässlich der Lancierung der Kampagne: «Ich bin fest davon überzeugt, dass alle Glieder der EMK Missionarinnen und Missionare sind.» Ob es darum gehe, sich selber senden zu lassen oder andere finanziell und im Gebet zu unterstützen, sei zweitrangig - jede und jeder aber könne sich in der Missionsarbeit engagieren.

Obwohl die Bemühungen um das Suchen und Aussenden von Missionarinnen und Missionaren in den jüngsten Jahren eingeschränkt worden waren (dies vor allem aus finanziellen Gründen), wurden während der Tagung der Missionsbehörde wieder neun Gemeindemitarbeiterinnen und -mitarbeiter ausgesandt. Noch im Verlauf dieses Monats ist die Aussendung weiterer 16 Missionarinnen und Missionare geplant, und im Juli sollen 20 junge Erwachsene einen Kurzzeit-Einsatz beginnen.

Die Missionsbehörde hat derzeit rund 220 reguläre Missionarinnen und Missionare angestellt. Ausserdem trägt sie den Dienst weiterer 120 Personen zumindest teilweise finanziell mit und unterstützt 293 von den verschiedenen Partnerkirchen rund um die Welt ausgewählte und angestellte «Missionspersonen» («persons in mission»).


Quelle: Linda Bloom, United Methodist News Service

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