Alte Version dieser Seite EMKNI en français
-
EMKNI - 18.10.2007   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Weshalb Christen ihr Wahlrecht nutzen sollen

Nationalrat Heiner StuderIn der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift „Kirche und Welt“ der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in der Schweiz lädt Nationalrat Heiner Studer Christinnen und Christen dazu ein, ihr Wahlrecht wahrzunehmen. Obwohl nicht alle die Politik zum Schwerpunktthema in ihrem Leben machen müssten, schreibt Studer, sollte zumindest Wählen und Abstimmen für Christen selbstverständlich sein. Zwar brauche es Zeit und sei nicht einfach, sich eine eigene Meinung zu Abstimmungsvorlagen zu bilden. Dies gehöre aber zum Preis der Demokratie. „Gerade eine auf die Bibel gründende Wertehaltung lässt wach und aufmerksam sein und bewahrt vor schematischem Denken“, gibt Studer zu bedenken, der selber Mitglied EMK Baden ist.
Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe von „Kirche und Welt“ sind die nationalen Wahlen vom 21. Oktober. Die 18-jährige Andrea Läubli, die erstmals an den Wahlen teilnehmen kann, sieht das Wahlrecht als Vorrecht und nimmt deshalb diese Verantwortung gerne wahr. Die Missionarin Denise Siegrist aus Argentinien wählt als Auslandschweizerin die National- und Ständeratskandidierenden aus dem Kanton Luzern, weil sich dort ihr Bürgerort befindet. Aus ihrer Sicht haben die Auslandschweizer einen anderen Blick auf ihr Heimatland als die Einheimischen, der bei politischen Entscheidungen hilfreich sein kann. Stefan Zolliker, Pfarrer aus Thun, befasst sich in seiner Bibelauslegung mit der Berufung von Saul als ersten König der Israeliten.

Weitere Exemplare der Oktober-Ausgabe von „Kirche und Welt“ können bei Barbara Streit-Stettler angefordert werden.


Quelle: Barbara Streit-Stettler, Kommunikationsbeauftragte

-----------
Veröffentlichung nur mit Quellenangabe "EMK News" gestattet!
Bitte senden Sie Ihre Bemerkung an die folgende Mailadresse:
"emknews-redaktion at umc-europe punkt org"