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EMKNI - 24.09.2007   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Das Begegnungsfest in Zofingen hinterlässt Spuren

Brunch am Fest Mit einem Newsletter haben die Verantwortlichen auf das Fest „Begägne“ anlässlich der jährlichen Konferenz 2007 der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) Schweiz-Frankreich in Zofingen Rückschau gehalten. Zwar sei die Auswertung noch nicht ganz abgeschlossen, schreiben die Organisatoren. Aber es könne gesagt werden, dass das Fest ein Erfolg gewesen sei. Die Organisation habe sehr gut funktioniert, unterstreicht Stefan Moll, EMK-Pfarrer in Zofingen und Verantwortlicher des Ressorts Öffentlichkeitsarbeit an der Jährlichen Konferenz 2007. 4000 Besucherinnen und Besucher kamen an das Begegnungsfest, bis heute sei das Event Gesprächsthema innerhalb und ausserhalb der EMK.

Die Abrechnung des Festes, das am Wochenende vom 9. und 10. Juni 2007 stattgefunden hat, ist noch nicht definitiv fertig gestellt. Trends können aber aufgezeigt werden. Zwar habe man die Ausgaben gut im Griff gehabt. Bei den Einnahmen haperte es hingegen. Vor allem der Ticketverkauf verlief nicht zufriedenstellend. Statt der budgetierten 100'000 Franken kamen nur rund 40'000 zusammen. „Viele Besucher lösten kein Ticket, der Verkauf war nicht optimal organisiert“, schreibt Moll im Brief. Insgesamt sei ein Defizit von rund 150'000 Franken entstanden, 50'000 Franken über dem budgetierten Fehlbetrag. Dieser werde von der EMK Schweiz getragen und belaste deshalb nicht die organisierenden EMK-Gemeinden.

Das Begegnungsfest, das die EMK zusammen mit anderen Kirchen der Region mit grossem Aufwand organisiert hatte, hinterlasse positive Spuren, betont Moll. Die Aktion „Hunderternote“ erbrachte für Connexio, dem Netzwerk für Mission und Diakonie der EMK, den „ausserordentlichen“ Ertrag von 65'000 Franken. Das Forumtheater habe während des Festes über zwanzigmal gewaltgeladene Szenen gespielt. Ziel davon war es gewesen, mit den Zuschauern ins Gespräch zu kommen und Impulse für richtiges Verhalten gegen Gewalt zu vermitteln. Der Regierungsrat des Kantons Aargau hat nachträglich für die Durchführung des Forumtheaters Konfliktüre einen Beitrag von 4000 Franken aus dem Lotteriefonds gesprochen. Ausgesprochen viele Besuchende hätten sich für das Thema Sex interessiert, das in der „Erregbar“ dargestellt wurde. Viele hätten die offene und direkte Art sehr geschätzt, wie das Thema aufgegriffen worden sei. Nur wenige negative Echos hätten die Organisatoren bislang erreicht, betont Moll.

Unter http://www.jk07.ch kann man anhand von mehreren Fotogalerien das Fest nochmals Revue passieren lassen.


Quelle: Barbara Streit-Stettler, Kommunikationsbeauftragte der EMK in der Schweiz

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