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EMKNI - 22.04.2008   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Schwerpunkte zur Umsetzung des EMK-Profils festgelegt

Der Kirchenvorstand der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in der Schweiz hat sich an einer Retraite damit beschäftigt, was die Leitsätze des EMK-Profils für seine Arbeit bedeuten. Er legte dabei für die nächsten Jahre drei Schwerpunkte für die konkrete Umsetzung fest. Das EMK-Profil war an der Jährlichen Konferenz der EMK Schweiz-Frankreich im Juni 2007 verabschiedet worden. Gleichzeitig war beschlossen worden, dass bei dessen Umsetzung in den nächsten drei bis fünf Jahren die ersten beiden Punkte im Vordergrund stehen (Link zum EMK-Profil).

Unter Leitung der Erwachsenenbildnerin Madeleine Bähler analysierte der Kirchenvorstand in einem ersten Schritt die Ist-Situation. „Inwiefern wird das EMK-Profil durch die Arbeit des Kirchenvorstandes bereits umgesetzt?“, lautete die Frage. Der Kirchenvorstand, der innerhalb der EMK Schweiz in erster Linie bauliche und finanzielle Entscheide trifft, stellte dabei fest, dass er das EMK-Profil vor allem indirekt umsetzt. Er sorgt für die nötigen Mittel, damit andere Gremien der Kirche ihre Arbeit vor Ort leisten können.

In einem zweiten Schritt ging es dann an der Retraite um die Frage, welche Akzente der Kirchenvorstand in den nächsten drei bis fünf Jahren in seiner Arbeit setzen will und welche Ressourcen er dafür zur Verfügung stellen kann. Er legte folgende Schwerpunkte fest: Der Kirchenvorstand wird sich weiterhin und verstärkt dafür einsetzen, dass seine Arbeit transparent an die Basis kommuniziert wird. Dazu wird er verschiedene bereits bestehende Kommunikationskanäle wie die EMK-News und „Kirche und Welt“ nutzen. Er wird dabei auch aktiv mit den Bezirken kommunizieren und ein offenes Ohr für deren Anliegen haben. Weiter wird der Kirchenvorstand der Frage nachgehen, ob und wie mit zusätzlichen finanziellen Quellen das Umlagesystem zwischen EMK Schweiz und den Bezirken entlastet werden kann. In Bezug auf seine interne Arbeit will sich der Kirchenvorstand mehr Zeit nehmen zum Hören, Beten, Feiern und Schweigen.


Quelle: Carla Holmes, Präsidentin des Kirchenvorstandes

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