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EMKNI - 28.04.2008   Zurück zur Übersicht

Weltweit: Inspiration von der Generalkonferenz

Marc Nussbaumer, Delegierter an der GeneralkonferenzMarc Nussbaumer, Pfarrer der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) im Bezirk 3X3 in Hunzenschwil, ist einer von zwei Delegierten, die an der weltweiten Generalkonferenz in Fort Worth (Texas) die EMK Schweiz-Frankreich vertreten. Er schildert seine persönlichen Eindrücke der ersten Konferenzhälfte, die die insgesamt rund 1000 Delegierten hauptsächlich in den „legislative commitees“ verbracht haben. In diesem Kommissionen werden die Anträge an die Konferenz vorberaten, bevor das Plenum in der zweiten Halbzeit der Tagung über sie abschliessend befinden wird (s. EMK-News vom 24. April 2008):

"Heute Sonntag, am fünften Tag der Generalkonferenz, finde ich mich schon recht gut im Tagesprogramm und in der Kultur dieser riesigen Konferenz zurecht. Jeden Morgen freue ich mich auf den Morgengottesdienst, der immer um 8.15 Uhr beginnt. Chöre, Lobpreis, Gemeinsame Gebete, liturgische Tänze, Videoclips und jeweils eine bewegende und inspirierende Predigt einer Bischöfin oder eines Bischofs setzen Akzente, die den ganzen Tag nachklingen und Spuren hinterlassen. Es ist eindrücklich, die persönlichen Erfahrungen der Bischöfe zu hören, die ihren eigenen Glauben geprägt haben. Ihre klaren Worte zu den Stärken und den Schwächen der United Methodist Church (Evangelisch-methodistischen Kirche) sind beeindruckend. Nicht selten gibt es Applaus während ihrer Predigt.

Wenn dann nachher im Plenum oder in den Committees mit den Anträgen gearbeitet wird, spürt man, dass die geistlichen Impulse der Bischöfe präzis zu den Themen passen, um die es geht.

Die Arbeit dauert jeden Tag bis gegen 22 Uhr. Gestern Samstag wurde es in vielen Committees auch später. Heute Sonntag feiern wir einen Texas-Abend. Ab Montag sind die Arbeiten in den Committees beendet und es gilt als Plenum zu den Anträgen Stellung zu nehmen.
Es ist eine grosse Herausforderung, die weltweite Kirche im Blick zu behalten und gleichzeitig auch die Anliegen der United Methodist Church in den USA ernst zu nehmen. Viele der Delegierten bemühen sich sehr darum, auf andere zu hören und nicht nur einfach sich mit ihrem Standpunkt durchzusetzen. "We are not here for Holy War, but for Holy Conferencing." So brachte es ein amerikanischer Delegierter heute auf den Punkt. Man spürt diese Haltung auf allen Ebenen und in vielen Begegnungen. Wir dürfen gespannt sein, wie die Generalkonferenz auf Gott und aufeinander hört und was daraus für Beschlüsse entstehen."

Mehr zur Generalkonferenz unter www.gc2008.umc.org


Quelle: Marc Nussbaumer

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