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EMKNI - 29.02.2008   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Wenn die Kirche etwas frecher wird

Stefan Moll, EMK-Pfarrer in Zofingen„Erfolg durch Provokation?“ Diese Frage wird am diesjährigen Medientag der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) am 3. April 2008 in Aarau gestellt. Während Greenpeace und SVP bis an die Grenze der Legalität und des guten Geschmacks provozieren, treten die Kirchen vergleichsweise harmlos in der Öffentlichkeit auf.

Es gibt aber Ausnahmen. Zu diesen zählt der Pfarrer der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in Zofingen, Stefan Moll. Er und seine Gemeinde sind regelmässig in der Zeitung. Ständig hat er eine quere Idee, womit er die Öffentlichkeit provoziert. Er wird am SEA-Medientag unter dem Titel „Wenn die Kirche etwas frecher wird“ Beispiele aus der Praxis aufzeigen, wie er auf sich und die EMK aufmerksam macht.

Weiter wird Karl Albietz, ehemaliger Chrischona-Direktor und Pastor im Ruhestand, die Chancen und Grenzen der Provokation aus biblischer Sicht ausloten. Gespannt darf man auch auf die Tipps des CVP-Generalsekretärs Reto Nause an die Adresse christlicher Kreise sein. Ebenso enthält das Podium am Nachmittag, an dem auch der SVP-Fraktionspräsident Caspar Baader, die Kommunikationsfrau des ERF, Verena Birchler, und SEA-Vizepräsident Wilf Gasser mitdiskutieren, einiges an Zündstoff.

Der SEA-Medientag, der dieses Jahr am Donnerstag, 3. April 2008, in der Minoritätsgemeinde in Aarau stattfindet, ist einerseits eine Fachtagung für Medienschaffende und Interessierte in allen Bereichen der Kommunikation. Anderseits finden dort auch Verantwortliche aus Kirchen und Gemeinden wertvolle Anregungen für ihre Arbeit.

Infos und Anmeldung: SEA-Medienstelle, Josefstr. 32, 8005 Zürich, Tel. 043 344 72, info@each.ch, www.each.ch info@each.ch, www.each.ch.


Quelle: Barbara Streit-Stettler / SEA

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