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EMKNI - 14.01.2008   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Vom Rheinland in die Schweiz

Stephan Koch, neuer Pfarrer der EMK in Frauenfeld und WeinfeldenIn ihrer heutigen Ausgabe berichtet die Thurgauer Zeitung ausführlich über den Stellenantritt von Stephan Koch als Pfarrer der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in Weinfelden und Frauenfeld. Ursprünglich aus der Rheinischen Landeskirche ist der 45-Jährige nun mit seiner Familie Ende vergangen Jahres ins thurgauische Märstetten umgezogen, um neu bei der EMK tätig zu sein.

Die Kirche im Rheinland baue zurzeit extrem viele Stellen ab, sagt Koch im Artikel im Ressort „Weinfelden“. Wie viele Pfarrer in der Rheinischen Kirche, habe deshalb auch er in seinem Beruf keine Perspektive mehr gesehen. Dem Beispiel von Kollegen folgend, habe er sich um eine Anstellung in der EMK Schweiz beworben. Man sei sich schnell einig gewesen, schreibt die Thurgauer Zeitung: „Pfarrer Koch hat beste Erinnerungen an die Gespräche mit der Kirchenleitung: Sie seien offen und transparent gewesen, ein freundlicher Prozess.“ Seit Ende 2007 betreut Stephan Koch nun die beiden EMK-Gemeinden Weinfelden und Frauenfeld, die zusammen einen Bezirk bilden. Koch hat dort die Nachfolge von Sigmar und Maya Friedrich angetreten. An jedem zweiten Sonntag leitet er die Gottesdienste nacheinander in den beiden Gemeinden. In Frauenfeld besuchen regelmässig 30 Mitglieder und Freunde den Gottesdienst, in Weinfelden sind es zwischen 40 und 50.

Stephan Koch ist nicht der einzige Pfarrer in der EMK Schweiz, der ursprünglich aus der Rheinischen Landeskirche stammt. Ebenfalls aus dem Rheinland kommen die Winterthurer Pfarrerin Caroline Schroeder Field und Uta Engelmann aus Basel. Neu angestellt wurde vor Weihnachten Sabine Purpus. Sie wird im Laufe des Jahres eine Gemeinde vom Kabinett, dem Leitungsgremium der EMK Schweiz-Frankreich, zugeteilt erhalten.

Die mit rund 10'000 Angestellten grösste Kirche Deutschlands baue rigoros Stellen ab, bestätigt auch Markus Bach, Distriktsvorsteher der EMK Schweiz. Hunderte von Pfarrpersonen warteten deshalb im Rheinland auf eine Stelle. Auch in anderen deutschen Kirchen stehen die Stellenaussichten nicht zum Besten. Auf die Ausschreibungen der EMK Schweiz haben sich deshalb weitere Pfarrerinnen und Pfarrer aus Deutschland beworben. Mit Cornelia Schrammel und Thomas Gerold wurden bislang im Blick auf die Jährliche Konferenz 2008 zwei von ihnen von der Kommission für ordinierte Dienste angestellt.


Quelle: Barbara Streit-Stettler, Kommunikationsbeauftragte

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