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EMKNI - 15.01.2008   Zurück zur Übersicht

Deutschland: Internationale EMK-Gemeinden aus Europa tagten in Berlin

Teilnehmende an der Tagung der internationalen EMK-Gemeinden Europas in der Lindenkirche (Foto: Heinrich Meinhardt)40 Pastorinnen, Pastoren und leitende Mitarbeitende aus 9 Ländern kamen in der zweiten Januarwoche in Berlin zusammen. Zum dritten Mal hatte Bischöfin Rosemarie Wenner zu einer Tagung und Fortbildung in die Lindenkirche eingeladen, um die internationale Gemeindearbeit der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in Europa zu unterstützen, die in den letzten Jahren ein wichtiger Arbeitszweig geworden ist.

"Interkulturelle Gemeindearbeit – Geschenk und Herausforderung" war das Thema, zu dem Referate gehört, in Arbeits- und Kleingruppen diskutiert und gelernt wurde.
Impulsreferate hielten Åsa Nausner (Reutlingen) und Carol Seckel, Koordinatorin für die Internationale Arbeit (Frankfurt/Main); für die Bibelarbeiten war Jay Rundell, der Präsident der Methodist School of Theology in Ohio, USA angereist. Die Generalkonferenz-Behörden für Weltmission (New York) und Kirche und Gesellschaft (Washington DC) informierten über ihre Aufgaben und boten Unterstützung für diesen wichtigen Zweig der Kirchlichen Arbeit an. Bischof Øystein Olsen (Oslo, Nordeuropäische Zentralkonferenz) unterstützte das Leitungsteam.

Gegenwärtig gibt es etwa 40 Internationale Gemeinden der EMK in Europa, davon allein 20 in Deutschland. Sie wissen sich zuständig für ausländische Geschäftsleute und Studierende, die meistens für eine kürzere Zeit in Europa leben, aber verstärkt auch für Migranten, die hier einen neuen Lebensmittelpunkt gefunden haben. Meist wird in den Gemeinden englisch gesprochen, aber auch französisch, russisch, vietnamesisch und afrikanische Sprachen. Die größte internationale Gruppe der EMK in Deutschland kommt aus Ghana.

Die Tagung wurde möglich durch die finanzielle Unterstützung der Generalkonferenz-Behörde für Weltmission in New York und durch personelle Unterstützung der genannten Institutionen sowie der deutschen Zentralkonferenz

Zu Beginn der Tagung wurde in einen Gottesdienst in der Internationalen Gemeinde Berlin-Charlottenburg Pastorin Carol Seckel in ihren Dienst als Koordinatorin für englischsprachige Dienste und die Arbeit mit Migranten eingeführt.

Nach der Tagung traf sich der Internationale Ausschuss der EMK (International Council of the United Methodist Church - ICUMC) zu seiner Halbjahrestagung. Wichtigster Tagesordnungspunkt war die Annahme der revidierten Verfassung, die den Veränderungen der internationalen Arbeit angepasst wurde. Diese wird im Herbst 2008 der Zentralkonferenz zu Annahme vorliegen und soll die Internationale Arbeit stärker als bisher in die Jährlichen Konferenzen einbinden.

Für Januar 2009 will Bischöfin Wenner erneut zu einer Internationalen Tagung nach Berlin-Wittenau einladen.


Quelle: Heinrich Meinhardt

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