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EMKNI - 16.01.2008   Zurück zur Übersicht

Nigeria: Bischof Kefas K. Mavula im Alter von 40 Jahren verstorben

Der Bischof der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in Nigeria, Kefas K. Mavula, ist am Freitag, 11. Januar 2008, im Alter von 40 Jahren völlig unerwartet verstorben. Bis zum Sonntag, 6. Januar 2008, hatte er noch die Tagung der Jährlichen Konferenz in Pero geleitet. Zwei Tage später begab er sich wegen starker Magenschmerzen und Erbrechen mit Blut ins Krankenhaus in Jalingo. Da er dort nicht ausreichend behandelt werden konnte, wurde er am Mittwoch ins acht Autostunden entfernte Evangelische Krankenhaus nach Jos verlegt. Die Behandlung im Spital führte zuerst zu einer Verbesserung seines Zustands, nach einem Rückschlag starb Bischof Mavula dann aber in den frühen Morgenstunden des 11. Januars 2008. Er hinterlässt seine Ehefrau Jessica und sechs Söhne zwischen 4 und 19 Jahren.

An der Beisetzung, die für Dienstag, 29. Januar 2008, geplant ist, wird unter anderem auch die amerikanische Bischöfin Janice Riggle Huie, die Präsidentin des Bischofsrates der weltweiten EMK, teilnehmen.

Bischof Mavula war erst am 3. März 2007, seinem 40. Geburtstag, zum Bischof gewählt worden. Als Nachfolger von Bischof Done Peter Dabale, der an Krebs gestorben war und als dessen Assistent er von 1995 bis 2003 gearbeitet hatte, erwarb sich Bischof Mavula schnell grossen Respekt. In den wenigen Monaten seines Dienstes als Bischof leistete er einen enorm wichtigen Beitrag zu Versöhnung und Neubeginn in der EMK in Nigeria. Sein Tod ist deshalb nicht nur ein schwerer Schlag für seine Familie, sondern auch für die ganze EMK in Nigeria und darüber hinaus.

Mitglieder des Bischofsrates und anderer Gremien der weltweiten EMK würdigten Bischof Mavula als einen bescheidenen Mann mit einem tiefen Glauben und einer grossen Leidenschaft für die Weitergabe des Evangeliums. Er wurde geachtet und geliebt, und er hatte den Ruf eines gerechten, vielseitig begabten und sehr engagierten Kirchenleiters, der bereit war, allen die Hände zu reichen.


Quelle: Weltmission der EmK Deutschland / United Methodist News Service

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