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EMKNI - 23.06.2008   Zurück zur Übersicht

Schweden: Auf dem Weg zu einer neuen gemeinsamen Kirche

Bischof Oystein OlsenNun ist geschehen, worauf so viele seit langem gewartet haben. Die Schwedische Missionskirche, die Evangelisch-methodistische Kirche in Schweden und die Schwedische Baptistenunion haben Ja zur Absichtserklärung für eine gemeinsame Zukunft gesagt.

Es geschah bei der «Göteborgsversammlung» am Samstag, 7. Juni 2008. Da stand die Frage auf der Tagesordnung aller drei Konferenzen. Und sie wurde ungefähr gleichzeitig behandelt. Gewiss gab es kritische Stimmen zur Absichtserklärung, die Debatte dauerte am längsten bei den Baptisten. Aber schliesslich waren alle am Ziel, und im Gottesdienst am Samstagabend konnte Versammlungsleiter Per Rönneklev bekannt geben, dass alles klar war. Den Vertretern der drei Kirchengemeinschaften, Bischof Oystein Olsen (Evangelisch-methodistische Kirche), Ulf Hållmarker (Missionskirche) und Lars Dalesjö (Baptistenunion), wurde von einem gigantischen Beifall der ca. viertausend Gottesdienstteilnehmer gedankt.

Dass die Absichtserklärung nun von den drei Kirchengemeinschaften angenommen wurde, bedeutet, dass die Arbeit an der Bildung einer neuen gemeinsamen Kirche weitergeht. Im kommenden Jahr soll die Frage in den Gemeinden verankert werden, und man betont die Wichtigkeit einer breiten Beteiligung an der Diskussion. Es werden auch Arbeitsgruppen auf nationaler Ebene eingesetzt, um die Vorlagen für die Konferenzen im nächsten Jahr zu erarbeiten.

Die Gemeinden sind dazu aufgerufen, auf lokaler Ebene Gespräche mit den anderen Partnern zu führen, und im kommenden Jahr werden überall im Land regionale «Zukunftskonferenzen» stattfinden.


Quelle: Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa

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