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EMKNI - 26.06.2008   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Die Jährliche Konferenz der EMK Schweiz-Frankreich ist eröffnet

Claudia Haslebacher, EMK-Pfarrerin in Kleinbasel„Mit dem Anpfiff beginnt das Spiel!“ So formulierte Claudia Haslebacher, Pfarrerin in Basel und Mitglied des Organisationskomitees (OK) für die Jährliche Konferenz (JK) der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) Schweiz-Frankreich. Sie eröffnete damit die JK und wies auf das Thema hin: „Wir bleiben am Ball“. Dieses gründet in einem Bibelvers aus Philipper 3,2. Claudia Haslebacher führt dazu aus: „Es geht darum, den Ball Jesu aufzunehmen, den er in Spiel gebracht hat: das neuen Leben, das Gott uns in Jesus Christus geschenkt hat.“

Bischof Patrick Streiff führte anschliessend durch die Konstituierung und wies in seinem Eröffnungsvotum darauf hin, dass vor 40 Jahren die Vereinigung der Methodistenkirche und der Evangelischen Gemeinschaft stattgefunden hat. Es ging darum, dass diese beide Kirchen nicht gegeneinander spielten, sondern gemeinsam am gleichen Strick ziehen. Die Vereinigung in der Schweiz und Frankreich erfolgte allerdings erst vier Jahre später, so dass es sich heute um die 37. Konferenz der vereinigten Kirche handelt.

Das weltweite Netzwerk der Kirche wird vermehrt auch durch Methodisten aus anderen Ländern und Kontinenten erlebt, die in die Schweiz oder nach Frankreich kommen und hier methodistische Gemeinden suchen oder selber gründen. Die lateinamerikanische Gemeinde in Genf ist ein langjähriges Beispiel dafür und es ist zu hoffen, in Zukunft weitere lateinamerikanische Gemeinden in der Schweiz aufbauen zu können. Die anwesenden Gäste aus verschiedenen Ländern (zum Beispiel afrikanische Methodisten aus der Elfenbeinküste, die in Paris zwei Gemeinde ge-gründet haben), sind ein lebendiges Zeugnis für das weltweite Netzwerk der EMK, das auch auf lokaler Ebene spür- und erlebbar wird. Bischof Patrick Streiff: „Es ist eine spannende Herausforderung, als Menschen aus verschiedenen Sprachen und Kulturen in einer gemeinsamen Kirche am gleichen Strick zu ziehen“.

Ein weiterer Ausdruck der weltweiten Verbundenheit wird sich auch am Donnerstagabend zeigen, wenn die Botschaft des Bischofrat in einem Gottesdienst mit Abendmahl vorgetragen wird.


Quelle: Markus Bach

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