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EMKNI - 26.06.2008   Zurück zur Übersicht

Nach fast 40 Jahren wurde die Fusion der EMK auch juristisch vollzogen

1972 vollzogen die damalige Evangelische Gemeinschaft (EG) und die Bischöfliche Methodistenkirche (MK) 1972 die Vereinigung zur Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK). Weil die Kosten für die Änderungen der Grundbucheintragungen damals zu hoch gewesen wären, wurden die Vereine EG und EMK im Blick auf Liegenschaften und Grundeigentum belassen. An der Jährlichen Konferenz 2008 wurden diese drei Vereine nun auch juristisch vereinigt.

Dank einem neuen Fusionsgesetz kann die Übertragung des Grundeigentums und der Liegenschaften von EG und MK auf die EMK heute einfacher und kostengünstiger vorgenommen werden. Richard Prohaska, Winterthur, wurde mit der Aufgabe betraut, die Fusion vorzubereiten. Das bedeutete eine immense administrative Arbeit. Dafür wurde ihm und der Arbeitsgruppe herzlich gedankt.

Für den formellen Vollzug mussten nun der Verein EG, der Verein MK und der Verein EMK in der Schweiz je in einer offiziellen Vereinsversammlung der Fusion zustimmen. Carla Holmes, die Präsidentin des Kirchenvorstandes, eröffnete die drei Vereinsversammlungen eine nach der andern und brachte den Antrag zur Fusion zur Abstimmung. Dreimal wurde diese einstimmig genehmigt. Umgehend konnten die Vereinsversammlungen wieder geschlossen werden. Damit sind die Vereine EG und MK auf schweizerischer Ebene erloschen.

Nach fast 40 Jahren vereinigter Kirche hatte dieser formelle Akt einerseits eine etwas skurile Note. Andererseits mochten manche von den Älteren bei dieser Gelegenheit eine gewisse Wehmut empfinden, weil damit der letzte Akt einer Sache vollzogen war, für die sie damals viel Liebe, viel Treue, viel Kräfte investiert hatten. Urs Eschbach äusserte die Hoffnung, dass Gott, der die Vorfahren damals gesegnet hat, weiterhin die EMK treu begleite.


Quelle: Felix Wilhelm-Bantel

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