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EMKNI - 27.06.2008   Zurück zur Übersicht

100-jähriger Geburtstag der Zahlstelle

An der Jährlichen Konferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) Schweiz-Frankreich auf St. Chrischona bei Basel wurde gestern gefeiert: Die Zahlstelle der EMK, die Bezirke und Werke bei der Finanzierung von baulichen Investitionen unterstützt, ist 100-jährig.

Mit brennenden Wunderkerzen auf einer Geburtstagstorte betrat Peter Binder, Vorsitzender des Zahlstellenausschusses, gestern die Bühne zur Präsentation der Rechnung der Zahlstelle der EMK. Seit 100 Jahren können Kirchenglieder in der Zahlstelle gegen Zins Geld einlegen, das für Darlehen an Bezirke und Werke zur Verwirklichung von baulichen Projekten verwendet wird. "Ein Werk der Solidarität" heisst deshalb der Slogan dieses jubilierenden EMK-Werks.

Peter Binder erwähnte einige wichtige Stationen in der hundertjährigen Geschichte: 1908 wurde die Zahlstelle mit einer Einlage von 22'150 Franken ins Leben gerufen. Im Jahr darauf konnte bereits ein Darlehen von 200'000 Franken an die heutige Gemeinde Zürich 4 gewährt werden. "Wie gross wären diese Zahlen inflationsbereinigt wohl heute?", fragte sich Kurt Scheuzger.

1961 wurde die Zahlstelle aus der Christlichen Vereinbuchhandlung CVB ausgegliedert und in die Kompetenz der Bischöflichen Methodistenkirche übergeben. 1989 wurden umfangreiche Neuordnungen eingeführt, um den gesetzlichen Anforderungen an Banken und bankähnliche Institute in der Schweiz zu genügen.

2007 konnte die Zahlstelle der Kirche von ihrem Jahresgewinn 225'000 Franken zur Verfügung stellen. Dieser Betrag wird vorwiegend für Gemeindegründungs- und Aufbauprojekte verwendet. Mit der Devise "Sicherheit kommt vor Rendite" steigt die Zahlstelle nun in das zweite Jahrhundert ihres Bestehens ein.


Quelle: Felix Wilhelm-Bantel

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