Alte Version dieser Seite EMKNI en français
-
EMKNI - 27.06.2008   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Strategierat präsentierte seinen ersten Bericht

An der Jährlichen Konferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) Schweiz-Frankreich auf St. Chrischona bei Basel stellte der Strategierat seinen ersten Bericht vor. Vorläufige Schwerpunkte sind die Koordination zwischen verschiedenen Gremien, die Umsetzung des EMK-Profils und die Weiterentwicklung der Arbeit unter Seniorinnen und Senioren.

Distriktsvorsteherin Elsi Altorfer stellte den Bericht zur Altergruppe 60+ vor.
Vor einem Jahr von der Jährlichen Konferenz der EMK ins Leben gerufen, hat der Strategierat nun an der diesjährigen Tagung auf St. Chrischona erstmals über seine Tätigkeit Rechenschaft abgelegt. Als seinen Schwerpunkt hat er die Vernetzung und Bündelung der laufenden Projekte und Anliegen erkannt. So gibt es Koordinationsbedarf zwischen den Konferenzen der verschiedenen Ebenen, dem französich- und deutschsprachigen Teil der Kirche Schweiz-Frankreich sowie zwischen dem Kabinett und den beiden Kirchenvorständen in der Schweiz und in Frankreich. Als weitere Aufgabenfelder sieht der Strategierat die Gestaltung der Inhalte der Jährlichen Konferenz, die Umsetzung des EMK-Profil und das Erarbeiten von Grundlagen für strategische Entscheidungen der Jährlichen Konferenz. Der Strategierat hat die Delegierten der Konferenz im Rahmen des Berichtes zu einem kurzen Gespräch über das EMK-Profil motiviert und dabei angeregt, auch in den Bezirken und Gemeinden weiter darüber im Gespräch zu bleiben.

Arbeitsgruppe 60+
Als weiteren Schwerpunkt sieht der Rat die Weiterentwicklung von Strategien für die Altersgruppe 60+. In diesem Zusammenhang stellte Distriktsvorsteherin Elsi Altorfer den ersten Bericht der Arbeitsgruppe 60+ der Konferenz vor. Der Bericht hält fest, dass unsere Gesellschaft nicht nur älter wird, sondern dass sich auch die Seniorinnen und Senioren selbst verändert haben. So sind ältere Menschen heute noch durchaus agil, lernfreudig und übernehmen Verantwortung. Die aktuellen Zahlen der Mitglieder und Freunde belegen, dass bereits heute viele Mitgleider der EMK im Alter 60+ sind. "Kirche ist etwas für Alte", so der Bericht und das sei durchaus positiv gemeint, meinte Elsi Altorfer. "Als Kirche haben wir auch einen Auftrag diesen Menschen gegenüber und hier ist ein grosses Potential, Menschen mit dem Evangelium anzusprechen." Elsi Altorfer: "Wir wollen eine dynamische Seniorenarbeit in unserer Kirche anregen."

Projekt "VIE"
Aus dem Kirchenvorstand (Comité Directeur) der EMK Frankreich präsentierte Bernard Lehmann den Bericht zum Gemeindebauprojekt "VIE". Die drei Buchstaben V (Vision), I (Implantation, Gründung) und E (Eglise, Kirche) stehen für einen Kreislauf, der dazu führt, dass aus Gemeinde Muttergemeinden werden, die neues Leben ermöglichen. In Liturgie, Gemeinschaft, Diakonie und einem klaren Zeugnis werden die Identität, die Motivation und das Engagement der Einzelnen und der Gemeinden gestärkt. Die EMK in Frankreich möchte wachsen und begeistert von Gottes Lebenskraft Lebens teilen und weitergeben.


Quelle: Stefan Werner

-----------
Veröffentlichung nur mit Quellenangabe "EMK News" gestattet!
Bitte senden Sie Ihre Bemerkung an die folgende Mailadresse:
"emknews-redaktion at umc-europe punkt org"