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EMKNI - 28.06.2008   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Strukturarbeit in der Kinder- und Jugendarbeit

Der Bericht der Takano-Kommission, die für die Kinder- und Jugendarbeit in der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) Schweiz-Frankreich zuständig ist, wurde an der Jährlichen Konferenz auf St. Chrischona bei Basel durch den neuen Kommissionspräsidenten Jonathan Gimmel und die Fachstellenleitung vertreten.

Seit einem Jahr ist die gesamte Arbeit unter Kindern und Jugendlichen in der EMK unter dem Dach der Fachstelle für Kinder- und Jugendarbeit Takano vereinigt. Dies stellt eine Herausforderung dar, wie es an der Jährlichen Konferenz der EMK hiess. Die Hausgemeinschaft Takano hat sich deshalb auf den Weg gemacht, die Arbeitsbereiche mit Kindern, Jugendlichen und Jungen Erwachsenen zu beschreiben und mit Leben zu füllen. Aufgrund dieses Strategieprozesses wurde eine Strassenumfrage mit folgenden Fragen unter 89 Personen durchgeführt: Was ist die EMK? Was macht eine gute Kirche aus? Welche kirchliche Jugendrganisation(en) kennen Sie? Die Antworten waren breit gefächert und sehr aufschlussreich. Sie halfen in Anlehnung an das EMK-Profil, eine Vision für Takano zu formulieren: "Wir begleiten Kinder, Teenager und Junge Erwachsene im Glauben. Bewegt durch die Liebe Gottes, entdecken und leben sie verantwortungsbewusstes Christsein." Daraus abgeleitet wurde das Motto entwickelt: "Takano: begleitet und bewegt leben."

Auf der Fachstelle ist neu Reto Nägelin für die jungen Erwachsenen (Stufe V) verantwortlich. Ab Sommer folgt Barbara Morf auf David Kurz, der bislang für die Teenager (Stufe IV) zuständig war. Neu wurde die Stufe 5+ ins Leben gerufen, die die Eltern ansprechen will. Zudem wurde ein Aufgabenbeschrieb für die Takano-Personen in den Gemeinden erarbeitet. Dieses Papier soll den bereits in dieser Arbeit stehenden Personen in den EMK-Bezirken den Rücken stärken. Die Neueinsteigenden sollen dadurch einen Rahmen für ihre neue Aufgabe erhalten. Die Hauptaufgaben dieser Personen sind die Koordination und das Coaching der Mitarbeitenden dieses Bereichs in den EMK-Bezirken. Dieser Aufgabenbeschrieb wurde nun von der Konferenz in Kraft gesetzt.

Im Tagungssaal hingen Plakate der Jungschar der EMK. Sie nehmen die Thematik der Integration mindestens auf zwei Ebenen auf: Zum einen wird die Einbindung der Ortsjungscharen in den Gemeinden angesprochen, zum anderen die Integration von Kindern und Jugendlichen mit ausländischer Herkunft in den Jungschargruppen.

In der Diskussion im Anschluss an die Präsention im Plenum wurde mehrmals herzlich für die gute und die Gemeinden unterstützende Arbeit von Takano gedankt. Der Bericht wurde einstimmig zur Kenntnisgenommen und mit herzlichem Applaus verdankt.


Quelle: Matthias Bünger

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